Vor der Geburt
Schwangerenvorsorge und Beratung
In der Schwangerenvorsorge durch die Hebamme wird in regelmäßigen Untersuchungen der normale Verlauf der Schwangerschaft überwacht. Die Untersuchungen richten sich nach den Vorgaben der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und werden in den Mutterpass eingetragen.
Neben Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle und Urinuntersuchung wird jedes Mal durch äußere Abtastung und Vermessung des Bauches das Wachstum und die Lage des Kindes festgestellt. Die Herztöne des Kindes werden mit Hilfe eines Hörrohrs oder eines elektronischen Herztongerätes kontrolliert.
Zu Beginn der Schwangerschaft und weitere Male im Verlauf wird Blut im Labor untersucht.
Die Hebamme nimmt sich für die Untersuchungen Zeit und geht auf individuelle Fragen und Bedürfnisse ein.
Auch die Begleitung von Risikoschwangerschaften ist in Form von Beratungen und Hilfeleistungen bei Beschwerden möglich.
Nach der Geburt
Wochenbett und Stillzeit
Das Wochenbett umfasst die ersten 6-8 Wochen nach Geburt eines Kindes. In dieser Zeit bildet der Körper die in der Schwangerschaft und durch die Geburt entstandenen Veränderungen zurück.
Bei zunächst täglichen Hausbesuchen kontrolliert die Hebamme diese Veränderungen und Prozesse, begleitet durch die emotionalen Herausforderungen der ersten Lebenswochen, unterstützt das Stillen und kontrolliert das Gedeihen des Kindes. Auch die Pflege des Säuglings, wie das erste Babybad, wird durch die Hebamme begleitet.
Die Hebamme nimmt sich für die Untersuchungen Zeit und geht auf individuelle Fragen und Bedürfnisse ein.
Auf Wunsch kann die Hebamme die gesamte Stillzeit begleiten und berät zu Themen wie Beikosteinführung, Abstillen und Premilchfütterung.